Worte sind nicht gleich Worte

In meinem Leben gibt es drei große Leidenschaften: Sprachen, Fotografie und das Schreiben. Als Hauptberuf entschied ich mich vor über fünfzehn Jahren für Fremdsprachen. Das lag nahe. Durch meinen familiären Hintergrund bin ich mehrsprachig aufgewachsen und begeisterte mich schon von klein auf insbesondere für die englische Sprache. So wurde ich Fremdsprachenkorrespondentin.
Mit circa dreizehn begann ich Gedichte zu schreiben. Während ich mit Fotografie stets versuchte schöne Momente einzufangen, so war die Lyrik schon immer das, war mir half unschöne Momente in meinem Leben zu beschreiben und zu verarbeiten.

Man mag versucht sein zu glauben, eine professionelle Sprachausbildung würde bei der Entwicklung zum Romanautor/in helfen, doch dies sind zwei unterschiedliche Zweige des selben Baumes. Die Bereiche der Sprache, die wir für private und geschäftliche Kommunikation brauchen, sind in ihrer Natur anders als die, mit welcher wir versuchen aus unseren Herzen zu sprechen um andere Herzen zu berühren. Um eine gute Geschichte zu erzählen, reicht es nicht, eine Aneinanderkettung von Geschehnissen aufzuschreiben, man muss Personen, Situationen, Entwicklungen und Zusammehänge so beschreiben, dass der Leser sich hineinversetzen kann, mitfühlt, mitfiebert. Das erfordert einerseits strategisches Vorgehen, aber eben auch Gefühl und Erzählkunst.

Obwohl ich schon sehr lange schreibe, stehe ich als Romanautorin mit einer Veröffentlichung gerade erst am Anfang und habe hoffentlich noch viele Zeilen voller Spannung und Freude vor mir. In diesem Blog möchte ich euch mit auf diese aufregende Reise nehmen. Viel Spaß.