…dann ist’s auch ein Alzerl zu spät für die nächste Hübridab. Jaja, trotz therapeutischen Eifers kommen die zwei Dauerpatienten in der neuesten Folge Word-Life-Balance dem Sprach-Wahnsinn immer näher und verlieren sich in Wörtern, die es eigentlich gar nicht gibt – oder etwa doch? Da wird die crazyness des Duzens, Siezens, Ihrzens und Erzens zerebral derart pathologisiert, dass ein verbalpflegerischer Eingriff dringend angezeigt ist. Und so erklingt wenigstens am Ende nach umfassender Differenzlistendiagnostik endlich die heilsame Stimme der Vernunft. Mit einem Sondervermögen kindlicher Intelligenz läutet sie die KI-Ära endgültig auch beim immer noch ersten und einzigen Vater-Sohn-Enkel-Podcast der jüngeren Rundfunkgeschichte ein.
Die podcastgewordene Sprachtherapie für eine bessere Word-Life-Balance – jetzt hier anhören!
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Quellen:
Dieter E. Zimmer: “Das brüderliche Du. Über Anredekonventionen”. Die Zeit, 20/1980, S.51f.; wieder in: D.E.Z.: “Redens Arten.” Zürich: Haffmanns Verlag 1986, S.51-62.
Christoph Stählin: “Das neue Du”. Zeit-Magazin 27/1988; wieder in: C.S.: “Essays”. Zürich: Haffmanns Verlag 1992, S.89-110.
Werner Besch: “Duzen, Siezen, Titulieren. Zur Anrede im Deutschen heute und gestern.” Göttingen 1996.
Scrabble Verband Deutschland, Differenzliste: https://scrabble-info.de/wp-content/uploads/2025/02/Differenzliste-2025.pdf